Mitbestimmen, mitgestalten, aneignen
Dieses Gespräch stellte die Frage nach der bestmöglichen Kommunikation zwischen den zukünftigen Nutzer:innen sowie den Planer:innen und Auftraggeber:innen. In welchen Projektphasen werden die Weichen für ein Gelingen gestellt? Antworten geben Andreas Bremhorst (Architektur), Johannes Posch (Projektbegleitung), Nicole Kalteis (Pädagogik) sowie als aus der Architektur kommende Brückenbauer:innen zwischen diesen Disziplinen Caren Ohrhallinger, Franz Ryznar und Karin Schwarz-Viechtbauer.
Moderation: Christian Kühn
Christian Kühn Dieses Buch bezieht sich auf die letzten 15 Jahre im österreichischen Bildungsbau. Was hat sich in diesem Zeitraum in Bezug auf Partizipation verändert?
Andreas Bremhorst Wir haben unseren ersten Schulbauwettbewerb für die Stadt Wien 2002 gewonnen. Pädagog:innen waren weder im Wettbewerb noch an der Umsetzung der Schule beteiligt. Das hat sich inzwischen geändert. Die Nutzer:innen werden heute auf unterschiedlichen Ebenen eingebunden, von der Vorbereitung eines Wettbewerbs bis zur Teilnahme an der Jurysitzung. Besondere Innovationen erwarte ich mir davon allerdings nicht mehr. In Wien ist ein bestimmter Typ von Clusterschule zum neuen Standard geworden.
Johannes Posch In den Methoden der Partizipation sind wir stabil geblieben. Wir haben ein Grundkonzept: eine Auftaktveranstaltung, drei Planungsworkshops mit einem Team aus Pädagog:innen, Schulleitung, Schulpersonal und, je nach Schultyp, auch Schüler:innen. Daraus entwickeln wir Qualitätenkataloge für Wettbewerbe. Dieses Konzept hat sich bewährt, auch wenn sich die Anforderungen im Bildungsbau ändern. Vor 15 Jahren mussten wir auf Verdacht arbeiten, heute gibt es Beispiele als Orientierung. Das erleichtert neue Ansätze.
Karin Schwarz-Viechtbauer Die große Neuerung war, dass Partizipation überhaupt stattfand und innovative Raumkonzepte ermöglichte. Die Entwicklungen kamen über die Projektebene, nicht top-down. Partizipation hat sich vom Erkenntnisgewinn zu einem Mehrwert bei jedem Projekt entwickelt, zum Beispiel bezüglich Raumaneignung und Nutzer:innenakzeptanz. Neue Konzepte, wie das kompetenzorientierte Departmentsystem, zeigen, wie wichtig die Expertise vor Ort ist. Zu Beginn war es ein langer Prozess der Bewusstseinsbildung. Diskussionen mit der Pädagogik brachten oft wenige Ergebnisse, also konzentrierten wir uns auf Pilotprojekte.
CK Ist Partizipation zur Routine geworden?
KS-V Nein, sie ist nicht als Standard etabliert. Selbst dort, wo die Schulen als Förderbedingung ein Organisationskonzept oder ein Qualitätenprofil erstellen müssen, erfolgt das oft ohne externe Unterstützung und hat wenig Raumbezug.
Nicole Kalteis Ohne Unterstützung wäre das schwer machbar; das wäre eine Überforderung. Uns hat geholfen, dass wir in der Ausbildung Raumkonzepte und Raumgestaltung als Bildungsinhalte in den Lehrplänen haben und sich viele Lehrende bereits damit beschäftigt haben. Die Idee vom Raum als drittem Pädagogen ist den Lehrenden bekannt. Teams brauchen externe Begleitung, um Konzepte wie ein kompetenzorientiertes Departmentsystem zu entwickeln.
CK Wie entstand dieses System?
NK Durch intensive Auseinandersetzung. Unsere Idee: Der Raum soll sichtbar machen, wofür wir ausbilden. Es wurden sechs Departments entwickelt, die sich an Bildungsbereichen des Wiener Bildungsplans orientieren, zum Beispiel das Department für psychisches und physisches Wohlbefinden. Unser Praxiskindergarten und die Ausbildung der Elementarpädagogik verzahnen sich, sodass der Raum zum Instrument für Bildung wird.
Caren Ohrhallinger Die Aufgabe von uns Architekt:innen als Prozessbegleiter:innen ist es, Bedürfnisse der Pädagog:innen zu übersetzen und für Planer:innen gut verständlich zu machen. Die soziale Ebene spielt eine immer größere Rolle, besonders bei Umbauten, wo es neben dem baulichen Bestand auch einen „sozialen Bestand“ gibt. Schulen sind soziale Systeme, deren Eigenheiten sich räumlich ausdrücken.
Franz Ryznar Der Dialog zwischen Architekt:innen, Pädagog:innen und Nutzer:innen hat das Selbstverständnis von Architektur geändert. Kooperation und Empathie stehen im Fokus. Entsprechende Partizipationsprozesse sind der Marktplatz für Innovation. Die Perspektiven aller Beteiligten werden gleichwertig eingebracht.
CK Das kann in einem anonymen Wettbewerb, bei dem die Architekt:innen als Dialogpartner:innen gar nicht persönlich auftreten, doch gar nicht funktionieren.
AB Effektive Partizipation sehe ich eher in der Phase vor dem Wettbewerb. Da können die Nutzer:innen viel beeinflussen. Wir planen gerade eine Mittelschule in Bruck an der Mur. In der Steiermark gibt es zwar Richtlinien des Landes mit vorgegebenen Raumprogrammen; man kann davon im Einzelfall aber deutlich abweichen, wenn man es gut begründet.
CK Wechseln wir kurz zum Thema Kindergarten. Gab es architektonisch gesehen Stillstand im Kindergartenbereich?
FR Wir planen seit etwa 20 Jahren Kindergärten, und das System ist sehr starr. Vorgaben wie Quadratmeterzahlen und Sicherheitsaspekte variieren stark zwischen Bundesländern. Spannend wird es, wenn der Bauplatz zu klein ist, um alles auf einer Ebene unterzubringen. Dann können wir in die dritte Dimension gehen, um zusätzlichen Raum zu schaffen. Das ermöglicht dann Nischen, Rückzugsorte und andere kreative Lösungen.
CK Aber generell will das System eigentlich keine Veränderung?
NK Das würde ich so nicht sagen, aber es gibt unterschiedliche Landesgesetze und strenge behördliche Vorgaben, die Innovation einschränken können.
KS-V Es gibt einerseits eine große Innovationskraft im Kindergartenbereich, besonders in Wien in Hinblick auf das pädagogische Konzept des offenen Arbeitens, bei dem Kinder sich selbstständig im Haus bewegen können. Andererseits gibt es strenge Sicherheitsvorgaben, …
CK … die auf mich oft überzogen wirken. Müssen Absturzsicherungen 1,8 Meter hoch sein?
NK Dahinter stehen aber doch reale Gefahren, wenn Kinder mobile Elemente als Aufstiegshilfen nutzen.
CO Was ich noch zum Thema Kindergärten beitragen kann, betrifft die Evaluierung der sieben Campus-plus-Standorte der Stadt Wien. Deren Raumkonzept beruht auf Bildungsbereichen, sogenannten BIBERn, die von Kindergarten und Volksschule oder von Volksschule und Mittelschule zusammen genutzt werden. Eine Haupterkenntnis war, dass dies im Alltag aufgrund unterschiedlicher Nutzungszyklen und Anforderungen an Lautstärke oft nicht wie geplant funktioniert.
NK Wenn die Kindergartenkinder die gemeinsamen offenen Bereiche nach ihren Bedürfnissen nutzen, sich dabei bewegen und laut sind, wird die konzentrierte Arbeit der Volksschulkinder gestört. Wir haben in den Kindergärten das Prinzip des freien Spiels, bei dem es darum geht, eine Umgebung für die Kinder zu schaffen, die so lernanregend ist, dass sie sich selbst ihre Lernsettings schaffen und Selbstbildung möglich wird. In der Schule dominiert der von den Lehrenden angeleitete Unterricht. Diese beiden Konzepte sind weder aufgrund der Lärmentwicklung noch aufgrund der Bewegungsradien der Kinder kompatibel.
CK Gab es da in den letzten Jahren nicht doch einen Trend, Erkenntnisse aus der Elementarpädagogik in die Schule zu übernehmen?
KS-V Das war auch der Ansatz der Stadt Wien; verfolgt wurde das Ziel des Voneinander-Lernens, insbesondere Schule von Kindergarten. Aber das ist bisher nur ansatzweise gelungen.
AB In Wien sehe ich im Moment eher einen Stillstand. Man hatte hier vor zehn Jahren sicher eine Vorreiterrolle mit dem Campuskonzept, aber inzwischen hat sich dieses Konzept zu einem neuen Standard entwickelt, der nicht mehr hinterfragt wird. Unsere Schulbauten sollen ja 50 oder besser 100 Jahre halten, und da dürfen die baulichen Vorgaben nicht zu eng gestaltet sein.
FR Auf das Thema Volksschule und Mittelschule eingehend: Wir haben an dieser Schnittstelle eine große soziale Entmischung, an der sich seit 100 Jahren nichts geändert hat, obwohl Fachleute, Forschende, Pädagog:innen sich eindeutig dagegen aussprechen.
CK Das gilt für Ostösterreich.
NK Das ist eher ein Stadt-Land-Thema. Das Gesagte stimmt hundertprozentig für Wien, mit Ausnahme besonderer Einrichtungen wie der Lernwerkstatt Brigittenau.
CK Könnten die Schwierigkeiten bei der praktischen Umsetzung der Kombination zwischen Kindergarten und Volksschule daran liegen, dass die guten Absichten nicht gut genug vermittelt wurden? Braucht es da vielleicht eine Inbetriebnahme-Phase, in der die Beteiligten begleitet werden? Ist das eine eigene Phase?
NK Ja, absolut.
JP Ich würde das sogar erweitern. Nach der Phase Null, also bis zum Wettbewerb, müsste eine weitere Phase folgen, idealerweise lückenlos bis zur Inbetriebnahme. Dabei sollten die Details begleitet und nachvollziehbar gemacht werden, um sicherzustellen, dass Pädagog:innen in der Planungsphase eingebunden sind.
CO Absolut, man kann nicht alles im Detail festlegen, viele Bedürfnisse von Nutzer:innenseite ergeben sich erst im Betrieb. Bei Projekten, an denen die Nutzer:innen aktiv beteiligt wurden, zeigt sich ein positiver Einfluss auf den Dialog zwischen Planenden und Nutzenden. Es geht dabei meist um konkrete Aspekte wie Möbel oder Flexibilität im Raum.
CK Vielleicht sprechen wir kurz über die Schnittstelle zum Architekturwettbewerb. Werden die Qualitätenkataloge wirklich gelesen? Beim ersten Campusprojekt, bei dem explizit eine solche Clusterstruktur verlangt war, haben weniger als 10 von 80 Beiträgen die Ausschreibung ernst genommen.
AB Die Wiener Behörden waren damals wirklich ihrer Zeit voraus. Heute sehe ich Innovationen eher bei den mittelgroßen Gemeinden, für die neue Schulen auch Prestigeprojekte sind, mit denen man Abwanderung verhindern möchte.
FR Bei unserem ersten Beteiligungsprojekt entschieden am Ende wirklich die beiden Direktorinnen. Das zeigt, wie befähigend dieser Prozess für die Nutzenden sein kann.
CK Frau Kalteis, wie war es bei Ihnen? Waren Sie mit dem Wettbewerbsverfahren zufrieden?
NK Der Wettbewerb war sehr herausfordernd für mich. Es hat eine Weile gedauert, bis ich mich orientieren konnte. Schlussendlich war ich aber froh, das Siegerprojekt gut verstanden zu haben und dass es meinen Vorstellungen entsprach.
KS-V Wir haben Übersetzungsarbeit geleistet, nicht nur durch Qualitätenkataloge für die Architekt:innen, sondern auch in konkreten Jurysituationen für mitwirkende Pädagog:innen.
CK Viele Architekt:innen halten den anonymen Wettbewerb für das beste Vergabemodell. Herr Posch, wie wichtig ist Ihnen die Anonymität?
JP Ich finde kooperative Modelle im Kontext städtebaulicher Fragestellungen sehr interessant und könnte mir eine Umlegung solcher Verfahren auch auf Bildungsbauten vorstellen.
CK Frau Ohrhallinger: Für das Projekt in Leoben, das Sie für das Büro nonconform betreut haben, gab es keinen Wettbewerb.
CO Dieses Projekt war ein Pilotprojekt, auch im Sinne der Vergabe. Es wurde von uns gemeinsam mit Michael Zinner (schulRAUMkultur/Kunstuniversität Linz) partizipativ begleitet; auch die Planung lag großteils bei uns und bei der Umsetzung war ein lokales Büro involviert. Wir haben aber auch viele Projekte von der Partizipation in den Wettbewerb begleitet und manchmal auch weiter in die Planungsphase, die Umsetzung und bis zur Besiedelung. Man könnte das eine „partizipativ qualitätssichernde Oberleitung über die Phasen Null bis Zehn“ nennen.
KS-V Ja, genau. Die Phasen Null bis Zehn brauchen eine Prozessbegleitung, nicht nur die Phase Null und Zehn.
CK Es braucht auch eine Phase, die ich Zehn plus nennen würde, wenn eine Direktion an die nächste Generation übergibt, um Missverständnisse zu vermeiden. Das ist mir bei den Recherchen mehrmals aufgefallen: Bei einem ersten Besuch begeisterte Nutzer:innen und ein paar Jahre später, nach einem Wechsel der Direktion, ist alles schlecht. Kommen wir zur Schlussrunde: Was werden die großen Herausforderungen in den nächsten Jahren sein?
JP Ich denke, dass die Modelle, über die wir jetzt gesprochen haben, wichtig sind und weitergeführt werden sollten. Die Herausforderung besteht darin, dass die auftraggebenden Systeme und die Financiers dies unterstützen. Es müssen Ressourcen vorhanden sein, um derartige Projekte umsetzen zu können. Deshalb sollte die begleitete Nutzer:innenbeteiligung bereits in der Projektentwicklung berücksichtigt und ausgeschrieben werden. Der gedankliche Aneignungsprozess, der stattfindet, ist entscheidend. Es ist wichtig, dass die auftraggebenden Stellen Geduld aufbringen. Der Prozess sollte früh beginnen und kontinuierlich begleitet werden.
NK Das kann ich nur unterstreichen. Ich erlebe die unterschiedlichen Zeiträume in diesem Prozess sehr intensiv. Die Architekt:innen und weiteren Planer:innen sind die ganze Zeit mit den Themen beschäftigt, während Pädagog:innen oft durch andere Aufgaben abgelenkt werden. Dadurch verlieren sie den Bezug zu den Entwicklungen und äußern wiederkehrende Fragen, da sie den Prozess nicht kontinuierlich verfolgen können. Dies erfordert eine ständige Wiederholung und Reflexion, um den Aneignungsprozess effektiv zu gestalten. Wenn diese Unterstützung nicht gegeben ist, besteht die Gefahr, dass viele Aspekte unbeachtet bleiben oder räumliche Angebote ihre volle Wirkung nicht entfalten können.
AB Was die Architektur betrifft, entstehen Probleme dort, wo die Beteiligten nicht nach Fortschritt streben, sondern immer wieder nur das Erreichen eines Standards verlangen. Zwar kann eine gute Architektur unter diesen Bedingungen vieles ermöglichen, indem sie bauliche Flexibilität, also Anpassungsfähigkeit und Erweiterbarkeit bietet. Das braucht eine intelligente Konstruktion, zum Beispiel mit großen Spannweiten. Die eigentliche Herausforderung der Zukunft sehe ich aber darin, wieder den Mut aufzubringen, etwas Innovatives zu wagen. Wo nur noch Standards verlangt werden, ist die Versuchung groß, erfolgreiche Projekte zu kopieren, doch dafür braucht man weder Wettbewerb noch Partizipationsprozess.
KS-V Ich sehe das differenzierter. Der Sinn von Partizipation ist ja nicht in erster Linie, Innovationen, die kein Selbstzweck sein sollten, zu fördern, sondern vor allem auch die Raumnutzung durch Aneignung und Bespielung zu verbessern. Bezüglich künftiger Herausforderungen möchte ich auf Risiken der Etablierung eingehen, insbesondere nach 15 Jahren einer innovativen Entwicklung. Vielfach gilt das Clustersystem mit offenen Lernzonen bereits als etabliert und wird auch ohne Beteiligung der Nutzenden umgesetzt. Gleichzeitig fallen uns bei Schulbesichtigungen auch wenig genutzte offene Lernzonen auf. Wenn Beteiligung fehlt, fehlt oft auch ein Verständnis für die pädagogische Nutzbarkeit offener Raumstrukturen. Darüber hinaus tragen äußere Rahmenbedingungen wie Personalmangel dazu bei, dass sich Schulen auf traditionelle Strukturen zurückziehen. Dies stellt eine Bedrohung für den Fortbestand dieser Konzepte dar.
FR Ich wollte ebenfalls auf den Punkt eingehen, dass nicht genutzte Räume als Verschwendung von Ressourcen wahrgenommen werden. Die Bewusstseinsbildung für Räume und deren kreative Nutzung war schon bisher nicht sehr ausgeprägt und nimmt in der pädagogischen Ausbildung weiter ab. An den Pädagogischen Hochschulen nehme ich Rückschritte zu konservativen Lehrformen und zu Frontalunterricht wahr. Von Schulen vernehme ich, dass es kaum junge Pädagog:innen gibt, die mit den offenen Räumen und mit offenen Lernformen umgehen können. Es ist dringend erforderlich, dass künftige Pädagog:innen in ihrer Ausbildung mit der pädagogischen Nutzung von differenzierten Räumen vertraut gemacht werden, damit sie diese bespielen und den Kindern eine zukunftstaugliche Pädagogik bieten können.
CO Ich möchte ergänzen, dass der Fokus vermehrt auf der pädagogischen Ebene liegen sollte. Auch in weniger idealen, alten Räumen wird gute Pädagogik umgesetzt, wenn die richtigen Personen diese leben wollen. So gesehen ist die Phase Zehn wichtiger als die Phase Null, da die besten räumlichen Intentionen ohne Begleitung der Aneignung oft verpuffen; in der Phase Zehn aber kann vieles aufgefangen und in die richtige Richtung gelenkt werden.
Andreas Bremhorst studierte Architektur an der Akademie der bildenden Künste Wien in der Meisterklasse von Timo Penttilä. Seit 2002 führt er gemeinsam mit Christoph Karl das Büro Karl und Bremhorst Architekten in Wien, das eine Vielzahl an Bildungsbauten realisiert hat.
www.kub-a.at
Nicole Kalteis ist ausgebildete Elementar- und Hortpädagogin, sie studierte Deutsche Philologie, Theaterwissenschaft und Bildungswissenschaften an der Universität Wien. Seit 2014 ist sie Direktorin der Bildungsanstalt für Elementarpädagogik bafep21, an der elementarpädagogische Ausbildungen angeboten werden, und leitet den Fachbereich Ausbildung bei der Stadt Wien | Kindergärten. Aktuell erhält die Schule einen Neubau, geplant vom Wiener Büro AKF, Architektur Kollektiv Favorit.
www.bafep21.wien.gv.at
Caren Ohrhallinger ist Architektin und Prozessbegleiterin, Moderatorin und Mediatorin. Seit 2003 ist sie Partnerin im Büro nonconform, Büro für Architektur und partizipative Raumentwicklung. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind Ortskern- und Stadtentwicklung, öffentlicher Raum, Schulraum- und Organisationsentwicklung sowie die Schnittstelle zwischen Partizipation und Wettbewerb.
www.nonconform.at
Johannes Posch studierte Landschaftsökologie und Landschaftsgestaltung an der Universität für Bodenkultur Wien und ist dort als Lektor tätig. Er ist Gründungsmitglied, Gesellschafter und Geschäftsführer der PlanSinn Planung & Kommunikation GmbH und auf die Gestaltung partizipativer Entwicklungsprozesse in Stadtteilen, Nachbarschaften und sozialen Organisationen spezialisiert.
www.plansinn.at
Franz Ryznar studierte Architektur an der TU Wien und absolvierte eine Mediationsausbildung. Er ist Partner und Geschäftsführer im Büro aap.architekten mit Fokus auf energieeffizientem Bauen. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Projektentwicklung, kooperative Projektleitung, Prozessbegleitung in Partizipationsverfahren, Schulbau und Lernkulturentwicklung sowie die Co-Entwicklung der RAUM.WERTmethode.
www.aap.or.at
Karin Schwarz-Viechtbauer studierte Architektur an der TU Wien und war ebendort Universitätsassistentin. Sie ist beratend im Bildungs- und Sportstättenbau sowie als Teil der ARGE ÖISS PlanSinn Gruber Schwarz in der Begleitung von Beteiligungsprozessen tätig. Bis 2024 leitete sie das ÖISS.
www.oeiss.org